SIYINGHONG lehrt Sie, Jacquard-Stoffe zu erkennen.

1. Klassifizierung von Jacquard-Geweben

Einfarbiger Jacquard ist ein Jacquard-gefärbter Stoff. Der Jacquard-Rohstoff wird zunächst auf einem Jacquard-Webstuhl gewebt und anschließend gefärbt und veredelt. Daher weist der garngefärbte Jacquard-Stoff mehr als zwei Farben auf, ist farbintensiv und nicht eintönig, das Muster hat eine starke Dreidimensionalität und die Qualität ist höher. Die Stoffbreite ist nicht begrenzt, und der reine Baumwollstoff ist einlaufsicher, pillt nicht und ist farbecht. Jacquard-Stoffe eignen sich im Allgemeinen für hochwertige Bekleidung oder Heimtextilien (wie Vorhänge und Sofabezüge). Der Herstellungsprozess von Jacquard-Stoffen ist komplex. Die Kett- und Schussfäden werden ineinander verwebt, wodurch verschiedene Muster entstehen, darunter konkave und konvexe Muster. Häufig werden wunderschöne Motive wie Blumen, Vögel, Fische, Insekten und andere Tiere eingewebt.

Die einzigartige Textur ist weich, zart und glatt. Jacquard-Stoffe zeichnen sich durch guten Glanz, fließenden Fall und Atmungsaktivität sowie hohe Farbechtheit (Garnfärbung) aus. Ihr Muster ist großflächig und raffiniert, die Farbschichten sind klar und dreidimensional, während Dobby-Stoffe ein vergleichsweise schlichtes und einfarbiges Muster aufweisen.

SatinJacquardgewebe: Kette und Schuss sind mindestens alle drei Fäden miteinander verwebt. Dadurch ist das Gewebe dichter und somit dicker. Satingewebe ist teurer als vergleichbare Stoffe in Leinwand- oder Köperbindung. Alle in Satinbindung gewebten Stoffe werden als Satingewebe bezeichnet. Satingewebe lassen sich in Vorder- und Rückseite unterteilen. In einer geschlossenen Webschleife befinden sich die wenigsten Verwebungspunkte und die längsten Flottierungen. Die Stoffoberfläche besteht fast vollständig aus Flottierungen der Kette oder des Schusses. Satingewebe fühlt sich weich an. Es hat eine glatte, feine und glänzende Oberfläche. Am häufigsten wird gestreifter Satin, kurz Satin genannt, verwendet. Erhältlich ist er in 40er-Streifen (2 m, 4 cm breit) und 60er-Streifen (2 m, 8 cm breit). Durch das Weben und anschließende Färben entsteht ein meist einfarbiger Stoff mit horizontalen Streifen. Der reine Baumwollstoff läuft leicht ein, neigt nicht zum Pilling und ist farbecht.

2. Textilpflegemethode

Waschen: Die Kleidung besteht aus feinen, proteinbasierten Fasern. Reiben Sie sie nicht an rauen Stellen und waschen Sie sie nicht in der Waschmaschine. Weichen Sie die Kleidung 5–10 Minuten in kaltem Wasser ein und geben Sie ein spezielles Seidenwaschmittel oder ein Feinwaschmittel hinzu. Reiben Sie die Kleidung anschließend leicht mit Seife ein (bei kleinen Textilien wie Seidentüchern empfiehlt sich zusätzlich Shampoo) und spülen Sie farbige Seidenkleidungsstücke gründlich mit klarem Wasser aus.

Trocknen: Nach dem Waschen sollte Kleidung nicht der Sonne ausgesetzt oder im Trockner getrocknet werden. Am besten trocknet man sie an einem kühlen, gut belüfteten Ort. Denn die UV-Strahlung der Sonne lässt Seidenstoffe vergilben, ausbleichen und altern. Daher ist es nicht ratsam, Seidenkleidung nach dem Waschen auszuwringen. Stattdessen sollte sie vorsichtig ausgeschüttelt und die Rückseite an der frischen Luft gelüftet werden. Anschließend kann sie gebügelt oder flach ausgeschüttelt werden, bis sie zu 70 % trocken ist.

Bügeln: Seide ist etwas knitterärmer als Kunstfasern, daher sagt man: „Keine Falten sind keine echte Seide.“ Falls die Kleidung nach dem Waschen knittert, muss sie gebügelt werden, um glatt, elegant und schön auszusehen. Vor dem Bügeln sollte die Kleidung zu 70 % trocken sein. Anschließend gleichmäßig mit Wasser besprühen und 3–5 Minuten einwirken lassen. Die Bügeltemperatur sollte unter 150 °C liegen. Das Bügeleisen darf die Seide nicht direkt berühren, um ein Ausbleichen zu vermeiden.

Konservierung: Zur Konservierung von Kleidung, insbesondere dünner Unterwäsche, Hemden und Hosen,KleiderKleidung wie Pyjamas etc. sollte vor dem Verstauen gründlich gewaschen und gebügelt werden. Herbst- und Winterkleidung, Jacken, Hanfu und Cheongsams, die sich nicht leicht ausziehen und waschen lassen, sollten chemisch gereinigt und anschließend glatt gebügelt werden, um Schimmel und Mottenbefall vorzubeugen. Das Bügeln wirkt zudem desinfizierend und insektizid. Kleiderboxen und -schränke sollten sauber und möglichst luftdicht verschlossen sein, um Staubablagerungen zu vermeiden.


Veröffentlichungsdatum: 10. Januar 2023