SeidenstoffEs zeichnet sich durch eine weiche und glatte Textur, ein angenehmes Tragegefühl, Leichtigkeit, leuchtende Farben und ein kühles, komfortables Tragegefühl aus. Die Köperbindung sorgt für die optimale Verarbeitung. Je nach Flächengewicht wird es in dünne und mittlere Stärken unterteilt. Die Nachbearbeitung erfolgt in Färben und Bedrucken. Es handelt sich um ein hochwertiges Gewebe mit exzellenter Färbeleistung, das sowohl mit sauren als auch mit neutralen Farbstoffen gefärbt werden kann. Da es jedoch in alkalischen Medien empfindlich reagiert, werden hauptsächlich saure Farbstoffe verwendet, ergänzt durch neutrale, direkte und reaktive Farbstoffe. Die Färbe- und Veredelungsprozesse basieren auf modernsten Produktionsverfahren und verwenden umweltfreundliche Farbstoffe. Die Farbechtheit erreicht Werte von 3 bis 4,5. So wird die einzigartige Farbästhetik des Seidengewebes bewahrt, während gleichzeitig seine natürlichen Eigenschaften erhalten bleiben. Im Rahmen der Nachbearbeitung wird das Gewebe unterschiedlich stark vorgeschrumpft, um eine Schrumpfrate von 0,5 bis 3 % zu gewährleisten.
Um zwei einfache Methoden vorzustellen
(A) Sichtprüfung durch Tastprüfung
(1) Bei visueller Prüfung zeigt echte Seide einen perlmuttartigen, sanften Glanz. Der Glanz von Chemiefasern hingegen ist nicht sanft, sondern hell und schimmernd.
(2) Seidenfasern sind schlank und lang, Baumwollfasern kurz und Wolle gekräuselt. Die Gleichmäßigkeit der Chemiefasern ist gut.
(3) Haptisches Empfinden: Seidig weich, liegt glatt und angenehm auf der Haut.
(2) Brennverfahren
(1) Seide verströmt beim Verbrennen einen federartigen Geruch, brennt schwer und erlischt schnell. Die Asche ist spröde, knusprig, flauschig und schwarz.
(2) Rayon (Viskosefaser) verbrennt Papier und verströmt einen chemischen Geruch. Die Verbrennung verläuft sehr schnell. Es entsteht kein Licht und keine Asche, lediglich eine geringe Menge grauschwarzer Asche.
(3) Baumwolle und Polyester verbrennen sehr schwach und süßlich, sie brennen nicht direkt oder langsam, die Asche ist hart und rund und bildet Kügelchen.
(4) Baumwolle und Hanf riechen nach verbranntem Papier, weicher Asche, schwarz und grau.
(5) Wolle brennt genauso wie Seide. Der Unterschied lässt sich durch eine visuelle Prüfung erkennen.
Seide und Gesundheit: Seit jeher gilt echte Seide als die „Königin der Seide“. Heute wird sie auch als „Gesundheitsfaser“ bezeichnet. Ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften sind unvergleichlich und durch keine andere Faser ersetzbar. Seide enthält 18 für den menschlichen Körper essentielle Aminosäuren, die denen der menschlichen Haut sehr ähnlich sind. Daher wird sie auch als „zweite Haut“ des Menschen bezeichnet. Das Tragen von Kleidung aus echter Seide schützt nicht nur vor UV-Strahlung, schädlichen Gasen und Bakterien, sondern steigert auch die Vitalität der Hautzellen, fördert den Hautstoffwechsel und kann bei einigen Hauterkrankungen unterstützend wirken. Darüber hinaus reguliert Seide aufgrund ihrer besonderen Feuchtigkeitsaufnahme und Atmungsaktivität die Körpertemperatur und den Wasserhaushalt. Seidenstoffe wie Brokat, antiker Satin, weicher Satin, großflächige Blumenmuster, Samt, Goldsamt, Samt, Samt, Satin, Goldschätze, leichte Gaze, Garn, gefärbte Tav-Seide usw. dürfen nicht gewaschen, sondern nur chemisch gereinigt werden. Waschbare Seidenstoffe sollten unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften mit unterschiedlichen Waschmethoden behandelt werden.
Veröffentlichungsdatum: 04.01.2023
