Wie erkennt man die umweltfreundlichen Stoffe der neuen Kleidertechnologie?

Die Definition von umweltfreundlichen StoffenDer Begriff ist sehr breit gefasst, was auch an der umfassenden Definition von Textilien liegt. Im Allgemeinen gelten umweltfreundliche Textilien als kohlenstoffarm, energiesparend, von Natur aus frei von Schadstoffen, umweltfreundlich und recycelbar.

Umweltfreundliche StoffeSie lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: umweltfreundliche Textilien für den Alltag und umweltfreundliche Textilien für die Industrie.

Umweltfreundliche Textilien für den Wohnbereich bestehen im Allgemeinen aus RPET-Geweben, Bio-Baumwolle, farbiger Baumwolle und Bambusfasern.

Industrielle umweltfreundliche Textilien bestehen aus anorganischen nichtmetallischen Materialien und Metallmaterialien wie PVC, Polyesterfasern, Glasfasern usw., wodurch im praktischen Einsatz Umweltschutz, Energieeinsparung und Recyclingfähigkeit erreicht werden können.

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Welche Arten vonumweltfreundliche Stoffe Gibt es welche?

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1. Recyceltes Polyestergewebe

RPET-Gewebe ist ein neuartiges, recyceltes und umweltfreundliches Gewebe. Die vollständige Bezeichnung lautet Recycled PET Fabric (recyceltes Polyestergewebe). Das Rohmaterial ist RPET-Garn, das aus recycelten PET-Flaschen hergestellt wird. Der Prozess umfasst Qualitätsprüfung, Trennung, Schneiden, Verstrecken, Kühlen und Sammeln. Das Gewebe ist auch als „Umweltschutzgewebe aus Colaflaschen“ bekannt. Es ist recycelbar und wiederverwendbar, wodurch Energie und Ölverbrauch eingespart und Kohlendioxidemissionen reduziert werden. Jedes Pfund recyceltes RPET-Gewebe spart 61.000 BTU Energie, was 21 Pfund Kohlendioxid entspricht. Nach umweltfreundlicher Färbung, Beschichtung und Kalanderung erfüllt das Gewebe die Anforderungen internationaler Standards wie MTL, SGS und ITS. Es entspricht den neuesten europäischen und amerikanischen Umweltstandards hinsichtlich Phthalaten (6P), Formaldehyd, Blei (Pb), polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Nonkifen.

2.Bio-Baumwolle

Bio-Baumwolle wird mit organischen Düngemitteln, biologischer Schädlings- und Krankheitsbekämpfung sowie naturnahen Anbaumethoden produziert. Chemische Produkte sind nicht zugelassen. Vom Saatgut bis zum fertigen Produkt ist der gesamte Prozess natürlich und schadstofffrei. Anhand der von verschiedenen Ländern oder der WTO/FAO erlassenen „Sicherheits- und Qualitätsstandards für Agrarprodukte“ wird der Gehalt an toxischen und schädlichen Substanzen wie Pestiziden, Schwermetallen, Nitraten und Schadorganismen (einschließlich Mikroorganismen, Parasiteneiern usw.) in der Baumwolle innerhalb der in den Standards festgelegten Grenzwerte kontrolliert und zertifiziert.

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3. farbige Baumwolle

Farbige Baumwolle ist eine neue Baumwollart, deren Fasern natürliche Farben aufweisen. Diese naturgefärbte Baumwolle ist ein neuartiges Textilmaterial, das mithilfe moderner Biotechnologie hergestellt wird. Die Fasern behalten ihre natürliche Farbe, sobald sie geöffnet werden. Im Vergleich zu herkömmlicher Baumwolle ist sie weich, atmungsaktiv, elastisch und angenehm zu tragen und wird daher auch als ökologisch hochwertige Baumwolle bezeichnet. International ist sie als „Zero Pollution“ bekannt. Da Bio-Baumwolle während des Anbaus und der Verarbeitung ihre natürlichen Eigenschaften bewahren muss, kann sie nicht mit chemisch-synthetischen Farbstoffen gefärbt werden. Nur natürliche, pflanzliche Farbstoffe kommen zum Einsatz. Naturgefärbte Bio-Baumwolle ist in einer größeren Farbvielfalt erhältlich und deckt ein breiteres Spektrum an Bedürfnissen ab. Experten prognostizieren, dass Braun und Grün zu Beginn des 21. Jahrhunderts beliebte Farben für Kleidung sein werden. Sie verkörpern Ökologie, Naturverbundenheit, Freizeit und modische Trends. Neben brauner und grüner Baumwollkleidung werden zunehmend auch Varianten in Blau, Lila, Grau, Rot und anderen Farben entwickelt.

4. Bambusfaser

Das Rohmaterial für Bambusfasergarn ist Bambus, und das aus Bambuszellstoff hergestellte Stapelgarn ist ein umweltfreundliches Produkt. Strickwaren und Bekleidung aus diesem Garn weisen deutliche Unterschiede zu Baumwolle und Zellulosefasern auf. Einzigartige Eigenschaften: Strapazierfähigkeit, kein Pilling, hohe Feuchtigkeitsaufnahme und schnelles Trocknen, hohe Atmungsaktivität, ausgezeichneter Fall, glatt und voluminös, seidenweich, schimmel-, motten- und antibakteriell, kühl und angenehm zu tragen sowie hautpflegend und verschönernd. Hervorragende Färbbarkeit, strahlender Glanz, gute natürliche antibakterielle Wirkung und Umweltfreundlichkeit entsprechen dem Trend moderner Menschen, die Wert auf Gesundheit und Komfort legen.

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Natürlich weisen Bambusfaserstoffe auch einige Nachteile auf. Diese Pflanzenfaser ist weniger reißfest als andere herkömmliche Stoffe, neigt stärker zum Reißen und der Einlauf ist schwer zu kontrollieren. Um diese Nachteile auszugleichen, wird Bambusfaser üblicherweise mit anderen Fasern gemischt. Die Mischung von Bambusfaser und anderen Fasertypen in einem bestimmten Verhältnis kann nicht nur die Eigenschaften der anderen Fasern widerspiegeln, sondern auch die besonderen Merkmale der Bambusfaser optimal zur Geltung bringen und so Strickwaren neue Eigenschaften verleihen. Reine und gemischte Garne (Mischungen mit Tencel, Modal, feuchtigkeitsableitendem Polyester, Polyester mit negativen Sauerstoffionen, Maisfaser, Baumwolle, Acryl und anderen Fasern in unterschiedlichen Anteilen) sind die bevorzugten Stoffe für eng anliegende Strickwaren. In der trendigen Mode sind Frühlings- und Sommerkleidung aus Bambusfaserstoffen besonders angesagt.


Veröffentlichungsdatum: 18. März 2023